Freiburger Straße 41
Danzeisen-Haus
Hofstatt oben im Dorf | vermutlich um 1756 vom Küfermeister Joseph Danzeisen erbautDie frühesten bekannten Eigentümer – und möglicherweise auch die Erbauer – des Anwesens waren der Küfermeister Joseph Danzeisen und seine Frau Sophia Bertsch. Um 1777 vererbte dieses Ehepaar jeweils die Hälfte des Besitzes an ihre beiden Söhne: Jacob, der ebenfalls Küfermeister wurde und Christina Meyer heiratete, sowie Joseph, der mit Eva Meyer verheiratet war.
Nach 1777 verlief die Besitzgeschichte somit in zwei Richtungen: Jacob Danzeisen übertrug 1806 die ihm vom Vater vererbte Hälfte an seinen Sohn Martin Danzeisen, der ebenfalls das Küferhandwerk erlernte und Elisabeth Leimenstoll heiratete. Dieses Paar verstarb 1865 beziehungsweise 1868, nachdem alle sechs Kinder im frühen Kindesalter gestorben waren. Die Erben des Hausteils wurden Georg und Maria Danzeisen aus Weisweil.
Am 23. März 1868 verkauften diese ihr halbes Haus sowie die Scheuer im oberen Dorf an Heinrich Eberlin und seine Frau Carolina Nübling. Nach dem Tod seiner Frau verkaufte Heinrich Eberlin am 27. Mai 1901 als Witwer seine Hälfte, die sich neben Reinhard Stahl und dem Fußpfad befand, an seine Tochter Luise Eberlin, die Karl Friedrich Frey geheiratet hatte.
Die weiteren Besitzer waren:
- Eliese Frey, verheiratet mit Matthias Herr
- Wilhelm Hermann Herr, Landwirt, Gärtner und Imker, verheiratet mit Rosina Hauser
- Walter Karl Wilhelm Limberger (siehe unten).
Das Haus wird heute vermietet.